Was ist heute passiert?

Ostern klingt noch nach. Bis Pfingsten. 50 Tage. Und die Texte, die uns die Kirche in dieser Zeit an die Hand gibt, wollen helfen, Jesu Sendung, sein Wirken, Tod und Auferstehen besser zu verstehen. So auch heute. Die Jünger haben Mühe, den Weggang Jesu zu begreifen. Jesus tröstet sie. Er sagt, er selbst sei der Weg, der Zugang zu Gott. Und er geht noch weiter. Denn er sagt, wer an ihn glaubt, kann die Werke, die er getan hat, auch selbst tun.
Und vielleicht noch viel mehr.

Wenn ich die Taten Jesu ebenso verwirklichen kann. Ist dann nicht die Frage des Tages: Was würde Jesus tun? Die Antwort auf diese Frage, könnte meine Handlungen beeinflussen.


Das Fest am Küchentisch

Möglicher Ablauf:
In der Mitte des Tisches liegt ein Kreuz mit einem Corpus (Jesus) auf einem schönen Tuch gebettet. Daneben liegt ein Zettel auf den handschriftlich „Was würde Jesus tun?“ geschrieben steht. Dazu die gesegnete Osterkerze, die in den Kirchen verteilt wurden – oder eine andere Kerze.

  • Lied
  • Evangelium
  • Stille oder Austausch zu der Frage: „Was würde Jesus tun?“ Wir stehen jeden Tag vor Herausforderungen. Und immer wieder überkommt uns das Gefühl: „Wie soll ich das denn auch noch schaffen?“ Noch eine Aufgabe, noch eine Last mehr. Abstand halten, Maske tragen, Schule zu Hause, ganz allein zu Hause, isoliert von Gemeinschaft. Vor welchen Herausforderungen stehe ich gerade? Und: Was würde Jesus in dieser Situation tun?“
  • Lied
  • Für Familien besteht heute die Möglichkeit gemeinsam Freundschaftsbänder zu knüpfen. Eine Anleitung dazu findet sich unter Youtube.
    Nötiges Material sind 8 Wollfäden (gleicher oder unterschiedlicher Farbe) von ca. 80-90 cm. Die Armbänder könnten unsere Erinnerungshilfe werden, uns immer wieder an die Frage zu erinnern: „Was würde Jesus tun?“.
  • Lied
  • Was würde Jesus zum Abschluss tun: Ganz klar: Ein Vater unser beten.


Bibeltext Evangelium von Jesus als Weg, Joh.14, 01-12

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater.

Audio (mit Bildern unterlegt)


Andreas Diegler

Umzug.
Neue Wohnung.
Ausbildung beendet.
Angekommen? Irgendwie nicht…
Die Suche nach dem richtigen Platz geht also weiter?
Gibt es ihn überhaupt? Den richtigen Platz?
Vielleicht kein Ort.
Sondern ein Gefühl.
Geborgenheit. Zufriedenheit. Ankunft.
Mensch-Werden und Den-richtigen-Platz-Finden.
Immer und immer wieder.
Kein ewiges Suchen und Hinterherrennen.
Sondern Finden.
In Momenten.
In Begegnungen.

Entnommen aus: Dreifachglauben.de

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