Was ist heute passiert?

Ostern klingt noch nach. Bis Pfingsten. 50 Tage. Und die Texte, die uns die Kirche in dieser Zeit an die Hand gibt, wollen helfen, Jesu Sendung, sein Wirken, Tod und Auferstehen besser zu verstehen. Heute gibt Jesus jeder und jedem von uns ein ganz grundlegendes Versprechen: Ich bin gekommen, dass Du das Leben hast und es in Fülle hast!
Kein Hinhalten. Kein Verschieben. Kein Vertrösten. Keine Gleichgültigkeit. Gottes Zugewandtheit ist konkret. Jedem ganz persönlich gilt Gottes Ruf: Ich will, dass es Dir gut geht.
Problematisch bleibt, dass jede und jeder „Fülle“ anders füllt. Mit Sicherheit ist Leben in Fülle als „erfülltes“ Leben zu deuten. Ein Leben, durch das sich die Ahnung davon trägt, wie Gottes „Idee“ von mir ist. Ein Leben, in dem ich spüre, „wie Gott mich gemeint hat“.


Das Fest am Küchentisch

Möglicher Ablauf:

  • Lied
  • Evangelium
  • Stille oder Austausch zu „Fülle“
    In diesen Tagen bricht vieles im Leben weg, das mich in Beschlag genommen hat. Für viele ist das Leben stiller geworden. Das Umtriebige, das Größer/ Weiter/ Mehr verliert an Bedeutung. Was stellt sich ein? Leere – die mich neue Sehnsucht spüren lässt? Nach was? Oder doch eine Ahnung von Fülle, wie Gott sie meint? Kommt hierzu ins Gespräch. Oder macht Euch Notizen. Welcher Dank, welche Hoffnungen, welche Bitten erwachsen aus diesem Innehalten?
  • Lied
  • Freie Fürbitten: was liegt uns jetzt auf dem Herzen?
    Was erbitten wir für andere?
  • Lied
  • Gebet: Vaterunser

Zum Vertiefen

Gedanken Kunst und Musik

Bibeltext Das Evangelium von der Fülle: Joh.10, 01-10

Amen, amen, ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen. Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte. Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.


Leben in Fülle – P. Norbert M. Becker

Leben in Fülle – Leben von Gott!
Leben verheißen – gegen den Tod
Und gegen alles, was die Welt zerstört
und uns am Leben hindert.
Leben in Fülle! Leben mit Gott!

#verbundenanderahr

Wir sind mehr als nur die »Ahr« – gemeinsam von der Stadt Bad Neuenahr - Ahrweiler, über die Grafschaft bis hin nach Altenahr und Adenau. Die Ahr als verbindendes Element!