Was ist heute passiert?

Christus ist von den Toten auferstanden, Halleluja!
Er ist wahrhaft auferstanden, Halleluja!
In der Frühe des Morgens des ersten Tages der Woche - dies liest sich wie ein hoffnungsvoller Beginn. Kann das Osterlicht in der Kirche, das wir nach Hause mitnehmen, nicht gerade in dieser Zeit ein Hoffnungszeichen sein?

Das Beispiel, das Gott hier an Jesus statuiert hat, es ist die Zusage, dass es für alle, die glauben, eine Zukunft gibt, in der unsere irdische Zeit zur Erfüllung gelangt. Das Wichtigste im Leben kann immer nur geglaubt werden. Dass es gut ist, dass es mich gibt, dass andere mich liebhaben, dass es einen tiefen Sinn eigenes Lebens gibt, den wir uns nicht erarbeiten oder erkaufen müssen und der sich über alle Widrigkeiten erhebt - all das kann ich nur glauben - wo Menschen aus der Kraft des Glaubens daraus leben, wird die Gegenwart des Auferstandenen inmitten ihres Alltags österlich erahnbar.


Das Fest am Küchentisch

Möglicher Ablauf:

  • Lied
  • Entzünden der (Oster-)Kerze
  • Lobpreis auf das Licht (GL 641) oder andere Lobpreislieder
  • Evangelium
  • Glaubensbekenntnis beten und sich mit Wasser bekreuzigen Fürbitten: halten Sie dem lebendigen Gott all das hin, was sie im Herzen bewegt und bitten Sie in erster Linie heute für andere.
  • Vater unser
  • Segensbitte
  • Osterlied


Bibeltexte Schriftlesung Lk 24, 1-12

Am ersten Tag der Woche gingen die Frauen mit den wohlriechenden Salben, die sie zubereitet hatten, in aller Frühe zum Grab. Da sahen sie, dass der Stein vom Grab weggewälzt war; sie gingen hinein, aber den Leichnam Jesu, des Herrn, fanden sie nicht. Und es geschah, während sie darüber ratlos waren, siehe, da traten zwei Männer in leuchtenden Gewändern zu ihnen. Die Frauen erschraken und blickten zu Boden. Die Männer aber sagten zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Erinnert euch an das, was er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war: Der Menschensohn muss in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen. Da erinnerten sie sich an seine Worte. Und sie kehrten vom Grab zurück und berichteten das alles den Elf und allen Übrigen. Es waren Maria von Magdala, Johanna und Maria, die Mutter des Jakobus, und die übrigen Frauen mit ihnen. Sie erzählten es den Aposteln. Doch die Apostel hielten diese Reden für Geschwätz und glaubten ihnen nicht. Petrus aber stand auf und lief zum Grab. Er beugte sich vor, sah aber nur die Leinenbinden. Dann ging er nach Hause, voll Verwunderung über das, was geschehen war.


ostern III – Wilhelm Bruners

einmal werden
die steine leicht
auf unseren gräbern
liegen.

und leicht
werden wir uns erheben
aus dem staub und
über schwellen gehen
im flügelschritt

ein wind wird uns
forttragen in den kreis
der wartenden und
brot und wein gehen
von mund zu mund.

#verbundenanderahr

Wir sind mehr als nur die »Ahr« – gemeinsam von der Stadt Bad Neuenahr - Ahrweiler, über die Grafschaft bis hin nach Altenahr und Adenau. Die Ahr als verbindendes Element!