Was ist heute passiert?

Heute zieht Jesus in Jerusalem ein.
Nun hat er drei Jahre gewirkt, vom Reich Gottes erzählt, Menschen geheilt und Wunder gewirkt. Sich bemüht, Menschen wieder zu Gott zu führen. Zu einem liebenden Gott. Seinem Vater. Sein Weg führt nach Jerusalem, denn es ist die Zeit des Paschafestes, einem großen Wallfahrtsfest. An ihm feiern die Juden die Befreiung aus der Knechtschaft in Ägypten (s. Buch Exodus). Für ihn beginnt damit der letzte Weg. Für uns die Karwoche.
Jesus kommt über den Ölberg, also von Osten, auf einem Esel. Die Menschen erkennen die Zeichen. So haben die Propheten den Messias, den Erlöser angekündigt. Und so begrüßen sie ihn. Sie legen ihre Kleider und grüne Zweige auf den Weg und rufen Hosianna, das bedeutet: Herr, erbarme Dich! Dieser Gruß gilt Königen! In ein paar Tagen aber dreht sich das Blatt. Dann rufen die Menschen schon: ans Kreuz mit ihm.


Das Fest am Küchentisch

In der Mitte des Tisches liegt ein Kreuz, es kann auf ein schönes Tuch gebettet werden. In dieser Tischfeier wird das Kreuz geschmückt.

Möglicher Ablauf:

  • Lied
  • Evangelium
  • Stille oder Austausch
  • Segnen der Palmzweige
  • Bevor die Zweige an das Kreuz gesteckt werden, werden sie gesegnet:
    Du Gott des Lebens und des Erbarmens. Mit diesen grünen Zweige, die Zeichen des Lebens und Sieges sind, huldigen wir Christus, unserem König und begleiten ihn im Geiste durch diese heiligen Tage seines Leidens, Sterbens und Auferstehens. Mehre dadurch unseren Glauben und unsere Hoffnung und lass uns reifen in der Liebe, die in der Hingabe deines Sohnes ihren Ursprung hat. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn.
  • Schmücken des Kreuzes und des Platzes, wo das Kreuz bleibt.
  • Wer mag, kann den Ort, an dem das Kreuz über die Tage aufbewahrt wird auch noch weiter schmücken – beispielsweise mit Fotos von Menschen, die nicht dabei sein können, mit Verstorbenen oder mit selbstgemalten Bildern.
  • Vater unser, Segen
  • Lied


Bibeltexte / Lk 19, 28-40

Nach dieser Rede zog Jesus voran und ging nach Jerusalem hinauf.
Und es geschah: Er kam in die Nähe von Betfage und Betanien, an den Berg, der Ölberg heißt, da schickte er zwei seiner Jünger aus
und sagte: Geht in das Dorf, das vor uns liegt! Wenn ihr hineinkommt, werdet ihr dort ein Fohlen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet es los und bringt es her!
Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr es los?, dann antwortet: Der Herr braucht es.
Die Ausgesandten machten sich auf den Weg und fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte.
Als sie das Fohlen losbanden, sagten die Leute, denen es gehörte: Warum bindet ihr das Fohlen los?
Sie antworteten: Weil der Herr es braucht.
Dann führten sie es zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Fohlen und halfen Jesus hinauf.
Während er dahinritt, breiteten die Jünger ihre Kleider auf dem Weg aus.
Als er sich schon dem Abhang des Ölbergs näherte, begann die Schar der Jünger freudig und mit lauter Stimme Gott zu loben wegen all der Machttaten, die sie gesehen hatten.
Sie riefen: Gesegnet sei der König, der kommt im Namen des Herrn. Im Himmel Friede und Ehre in der Höhe!
Da riefen ihm einige Pharisäer aus der Menge zu: Meister, weise deine Jünger zurecht!
Er erwiderte: Ich sage euch: Wenn sie schweigen, werden die Steine schreien.

Audiodatei (Einzug nach dem Markusevangelium)
Der Einzug in Jerusalem - Spielfilm
für Kinder: Der Einzug in Jerusalem

wer gott sucht – Wilhelm Bruners

wer gott sucht
dem wird alles zur suche:
die steine
der wind
der schatten
die tiere.

manche sagen
sie hätten ihn
schon gefunden.

aber meist ist er
dann eine empfindung
ein leeres versprechen.

es bleibt uns zu warten
bis wir den ruf hören

mensch,
wo bist du?

#verbundenanderahr

Wir sind mehr als nur die »Ahr« – gemeinsam von der Stadt Bad Neuenahr - Ahrweiler, über die Grafschaft bis hin nach Altenahr und Adenau. Die Ahr als verbindendes Element!