7Helden-Kalender

"7 Helden" mit fidelen Zeitgenossen bis Weihnachten

„7 Helden“ ist eine Art Online-Adventskalender im Wochentakt, der nicht dick, aber weise macht. Sieben Helden ist die Umschreibung für sieben starke Heilige, deren Feste bis Heiligabend anstehen und die in den Ortschaften entlang der Ahr verehrt werden, so wie der Heilige Martin in Heppingen, Lucia in Rech oder die Heilige Katharina in Müsch. Wir schauen ihnen auf die Finger. Hören, welche bereichernde Botschaft sie für Dich und mich parat halten, lauschen ihren Geschichten und zeigen schöne Bilder „von hier“. Heilige sind wie bunte Kirchenfenster durch die Gott scheint, bestenfalls direkt in unsere Herzen.

Gott am Küchentisch – Katharina

Was ist in dieser Woche passiert?

Mit dem Sonntag des 1. Advents schauen wir auch auf die Heilige Katharina, deren Gedenktag wir am 25. November feiern. Wachsam und geduldigt hat sie auf den “richtigen” Mann gewartet und ihn schließlich gefunden. Und so fordert uns auch das Evangelium des 1. Advent auf wach zu bleiben, achtsam, aufmerksam!


Das Fest am Küchentisch

Möglicher Ablauf:

  • Lied
  • + (Kreuzzeichen)
  • Evangelium
  • Video:
    „Ein Beispiel, zugegebenermaßen kein leichtes Beispiel, was es bedeuten kann, im eigenen Leben auf Christus hin wachsam zu sein, gibt uns in dieser Woche die Heilige Katharina.

  • Austausch zu den Impulsfragen aus dem Video
    - Wieweit würde ich wohl für meinen Glauben gehen?
    - Wie viel Leiden und Druck würde ich aushalten?
    - Und wäre ich ähnlich standhaft wie Katharina?
    - Wäre ich annähernd so überzeugend und mitreißend wie Katharina?
  • Lied
  • Familie tut was…
    An jedem Sonntag soll bei der Feier mit Gott am Küchentisch ein Christbaumschmuck entstehen. Es kann jedes Familienmitglied einen eigenen Schmuck oder alle gemeinsam einen für den jeweiligen Sonntag gestalten. Wir haben 2 Vorschläge für euch:

    Christbaumschmuck aus Salzteig:
    Eine Anleitung dazu finden Sie hier.
    Heute könnte der Schmuck die Form einer Flamme haben und die Familie hält ein Wort darauf fest, was ihnen im Austausch miteinander wichtig geworden ist. Wenn jeder einen eignen Schmuck gestaltet, kann jeder ein eigenes Wort festhalten.

    Christbaumschmuck aus Kinderbildern:
    Video ansehen
    Auch hier kann ein Wort, was der Familie oder den Einzelnen wichtig geworden ist Platz finden. Große und Kleine Kinder können hierbei verschiedene Aufgaben übernehmen. Die einen malen, die anderen schneiden und kleben
  • Lied
  • Vater Unser
  • Segen:
    “Gott, wir bitten dich uns zu segnen und zu behüten; begleite uns auf all unseren Wegen und sei gnädig mit uns; schenke uns Frieden und Geborgenheit in dieser aufregenden Zeit. Darum bitten wir dich + den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Amen.“

Bibeltext Mt 5, 13-16 (Bergpredigt)

In jener Zeit, sprach Jesus zu seinen Jüngern: 33 Seht euch also vor, und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. 34 Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein. 35 Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. 36 Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen. 37 Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!



Gott am Küchentisch – Elisabeth

Was ist in dieser Woche passiert?

Wir schauen diese Woche auf die heilige Elisabeth. Eine junge und starke Königstochter, die nach dem Tod ihres Mannes aus ihrem reichen Leben aussteigt und ein Hospital in Marburg gründet, bevor sie im Alter von 24 Jahren stirbt.

Die heilige Elisabeth lebte in einer schwierigen Zeit: Große Standesunterschiede zwischen den gesellschaftlichen Gruppen, Gleichgültigkeit der Wohlhabenden gegenüber Leid und Not gesellschaftlicher Randgruppen. Elisabeths Ausstieg aus der gesellschaftlichen Elite war und wäre auch heute noch ein Skandal. Noch immer ist die Lebensentscheidung dieser Frau eine Beunruhigung des christlichen Gewissens mit Blick auf Armut, Krankheit, Unrecht und Unfrieden.

Gleichzeitig macht das Schauen auf Elisabeth Mut. Sie ist von Liebe getragen, die sie in allen Dimensionen erlebt, gelebt und gegeben hat: Die Liebe zu ihrem Ehemann und ihren Kindern, die Nächstenliebe und die Gottesliebe. Sie war nicht einfach Wohltäterin, die Geld und Lebensmittel verschenkte; sie brachte sich mit ganzer Person und Lebenskraft ein und verstand, dass die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächstenzusammengehören und nur so das Evangelium zum Leben kommt.


Das Fest am Küchentisch

Möglicher Ablauf:

  • Lied
  • + (Kreuzzeichen)
  • Evangelium
  • Video:
    „Wir haben das Evangelium des heutigen Christkönigsonntags gehört. Es passt gut zu der Königstochter Elisabeth. Das, was Jesus im Evangelium hier von uns verlangt, hat sie gelebt und gibt uns ein Beispiel:

  • Austausch:
    Elisabeth hat die Liebe zu den Menschen angetrieben.
    Wofür schlägt meint Herz?
    Was treibt mich an?
    Für wen verschenke ich mich?
  • Lied
  • Familie tut was…
    An jedem Sonntag soll bei der Feier mit Gott am Küchentisch ein Christbaumschmuck entstehen. Es kann jedes Familienmitglied einen eigenen Schmuck oder alle gemeinsam einen für den jeweiligen Sonntag gestalten. Wir haben 2 Vorschläge für euch:

    Christbaumschmuck aus Salzteig:
    Eine Anleitung dazu findet sich unten https://www.youtube.com/watch?v=r_yvVET8mFo. Heute könnte der Schmuck die Form einer Flamme haben und die Familie hält ein Wort darauf fest, was ihnen im Austausch miteinander wichtig geworden ist. Wenn jede*r einen eignen Schmuck gestaltet, kann jeder ein eigenes Wort festhalten.

    Christbaumschmuck aus Kinderbildern:
    https://www.youtube.com/watch?v=7lIRpmg1b6Q Auch hier kann ein Wort, was der Familie oder den Einzelnen wichtig geworden ist Platz finden. Große und Kleine Kinder können hierbei verschiedene Aufgaben übernehmen. Die einen malen, die anderen schneiden und kleben.
  • Lied
  • Segen:
    Ich Wünsche dir (uns, euch) Augen
    (Der Text könnte auch in der Familie/am Tisch reihum gelesen werden)

    Ich wünsche dir Augen, mit denen du einem Menschen ins Herz schauen kannst und die nicht blind werden, aufmerksam zu sein für das, was er von dir braucht.

    Ich wünsche dir Ohren, mit denen du auch Zwischentöne wahrnehmen kannst und die nicht taub werden beim Horchen auf das, was das Glück und die Not des anderen ist.

    Ich wünsche dir einen Mund, der das Unrecht beim Namen nennt, und der nicht verlegen ist um ein Wort des Trostes und der Liebe zur rechten Zeit.

    Ich wünsche dir Hände, mit denen du zärtlich liebkosen und Versöhnung bekräftigen kannst und die nicht festhalten, was du in Fülle hast und teilen kannst.

    Ich wünsche dir Füße, die dich auf den Weg bringen zu dem, was wichtig ist, und die nicht stehen bleiben vor den Schritten, die entscheidend sind.

    Ich wünsche dir ein Rückgrat, mit dem du aufrecht und aufrichtig leben kannst und das sich nicht beugt vor Unterdrückung, Willkür und Macht.

    Ich wünsche dir ein Herz, in dem viele Menschen zu Hause sind und das nicht müde wird, Liebe zu üben und Schuld zu verzeihen.

    (aus: Sapalott, Zeitung der Kath. Arbeiterjugend Tirol)

Bibeltext Mt 25, 31-46

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: 31 Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Völker werden vor ihm versammelt werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. 33 Er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken. 34 Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, empfangt das Reich als Erbe, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist! 35 Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen; 36ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen. 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben oder durstig und dir zu trinken gegeben? 38 Und wann haben wir dich fremd gesehen und aufgenommen oder nackt und dir Kleidung gegeben? 39 Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? 40 Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. 41 Dann wird er zu denen auf der Linken sagen: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! 42 Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; 43ich war fremd und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht. 44 Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? 45 Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. 46 Und diese werden weggehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber zum ewigen Leben.



Gott am Küchentisch – St. Martin

Was ist heute passiert?

Im Zentrum dieser Woche steht der Heilige Martin. Am 11. November denken wir besonders an ihn. Auch im heutigen Gottesdienst am Küchentisch, wollen wir ihn nochmal mit an den Tisch nehmen.


Das Fest am Küchentisch

Möglicher Ablauf:

  • Lied
  • + (Kreuzzeichen)
  • Evangelium
  • Video:
    „Auch der Heilige Martin, dessen Gedenktag in der vergangenen Woche war, hat den Menschen Licht gebracht und er hat gebrannt für die Dinge, die ihm am Herzen lagen. Das folgende Video berichtet davon:

  • Austausch:
    Wofür sind wir Feuer und Flamme? Wofür brennt jede*r Einzelne von uns? Wofür brennen wir gemeinsam?
  • Lied
  • Familie tut was…
    An jedem Sonntag soll bei der Feier mit Gott am Küchentisch ein Christbaumschmuck entstehen. Es kann jedes Familienmitglied einen eigenen Schmuck oder alle gemeinsam einen für den jeweiligen Sonntag gestalten. Wir haben 2 Vorschläge für euch:

    Christbaumschmuck aus Salzteig:
    Eine Anleitung dazu findet sich unten https://www.youtube.com/watch?v=r_yvVET8mFo. Heute könnte der Schmuck die Form einer Flamme haben und die Familie hält ein Wort darauf fest, was ihnen im Austausch miteinander wichtig geworden ist. Wenn jede*r einen eignen Schmuck gestaltet, kann jede*r ein eigenes Wort festhalten.

    Christbaumschmuck aus Kinderbildern:
    https://www.youtube.com/watch?v=7lIRpmg1b6Q Auch hier kann ein Wort, was der Familie oder den Einzelnen wichtig geworden ist Platz finden. Große und Kleine Kinder können hierbei verschiedene Aufgaben übernehmen. Die einen malen, die anderen schneiden und kleben.
  • Lied
  • Gebet:
    Gott,
    Licht meines Lebens,
    manchmal bin ich leer und ausgebrannt, manchmal bin ich lustlos und ohne Antrieb. Dann fühle ich nur einen kleinen Funken Leben in mir.
    Entfache diesen Funken,
    damit er zur Flamme wird, die
    brennt und zum Feuer wird. Zum
    Feuer für dich!
    (Heide Rose)

Bibeltext Mt 5, 13-16 (Bergpredigt)

Wir können Licht bringen und Flamme sein für die Botschaft Jesu, das traut Jesus uns zu: „Jesus sagte zu seinen Jüngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weg- geworfen und von den Leuten zertreten. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. 15 Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. 16 So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“


Danksagung Mitwirkende

Für die Umsetzung dieses Projekts danken wir allen Mitwirkenden aus den Dörfern, dem Foto+ Filmclub Bad Neuenahr-Ahrweiler und dessen Vorsitzenden Uli Keiper.

#verbundenanderahr

Wir sind mehr als nur die »Ahr« – gemeinsam von der Stadt Bad Neuenahr - Ahrweiler, über die Grafschaft bis hin nach Altenahr und Adenau. Die Ahr als verbindendes Element!